Ganz knapp: →
Politische Verantwortungsträger, die vor Wahlen rechts standen, stimmten gegen bürgerliche Anliegen, was von der Öffentlichkeit als Wendehälse wahrgenommen wird. Statt Technologieoffenheit in der Atomkraft zu befürworten, stimmte eine Mehrheit der Mitte gegen die Legislative. Die Forderung nach einer Regulierungskostenbremse für KMU fand ebenfalls keine Unterstützung von der Mehrheit der Mitte-Fraktion. Abstimmungen zur Kriminalitätsbekämpfung in Asylzentren erbrachten klare Mehrheiten für strengere Maßnahmen, einschließlich einer Ausgangssperre. Die Ergänzung der Liste sicherer Herkunftsländer wurde gemischt angenommen, wobei einige Länder abgelehnt wurden. Initiativen zur Entwaffnung der Bevölkerung fanden im Nationalrat knapp keine Mehrheit. Ein überdachter Marschhalt bei den Empfehlungen zum Alkoholkonsum erhielt ebenfalls Zustimmung, wobei einige Abgeordnete dagegen stimmten.
Der «Nebelspalter» stellt bürgerliche Nationalräte an den Pranger, die im Rat mit Linken und Grünen stimmten, obwohl sie sich vor den Wahlen rechts positioniert hatten. Während der Frühlingssession 2026 haben zahlreiche vermeintlich bürgerliche Wendehälse gegen die Interessen ihrer Wählerschaft gestimmt: Die Liste der Schande der Sommersession 2026.
Im Nationalrat stemmten sich Pseudo-Bürgerliche gegen Technologieoffenheit im Bereich der Atomkraft oder gegen eine Regulierungskostenbremse für KMU. Einige stimmten gegen Massnahmen zur Eindämmung der Kriminalität in Asylzentren des Bundes oder gegen die Erweiterung der Liste der sicheren Herkunftsstaaten. Auch stimmten die Wendehälse für die Entwaffnung der Bevölkerung oder für einen voreiligen Feldzug der Bundesverwaltung gegen Alkoholkonsum.
