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Beschwerden von Frauen über eine Person mit starker Körperbehaarung im FKK-Bereich des Freibads Marzili. Person war im Ausweis als Frau registriert, weigerte sich jedoch, diesen vorzuzeigen. Ständerätin Marianne Binder kritisiert den Vorfall und den Einfluss der Gesetzesänderung von 2020, die Geschlechtsänderungen im Pass erleichtert hat. Diskussion über die Notwendigkeit, Geschlechtsangaben objektiven Wahrheiten anzupassen. Vorschlag für einen Vorstoß in der kommenden Herbstsession zur Rückkehr zu körperlichen Geschlechtsmerkmalen im Pass.
Das ist passiert: Mehrere Besucherinnen beschwerten sich am vergangenen Sonntag über eine Person mit «starker Körperbehaarung und Penis, verdeckt durch einen Stringtanga» im FKK-Frauenbereich des Freibads Marzili in Bern. Die besagte Person widersetzte sich den polizeilichen Massnahmen und wurde abgeführt.
Im Nachgang stellte die Stadt Bern klar, dass die Person sich im Frauenbereich aufhalten dürfe. In Zweifelsfällen gelte das amtlich eingetragene Geschlecht. Die Person sei in ihrem Ausweis als Frau ausgewiesen – allerdings weigerte sich die Person, gegenüber der Polizei oder dem Badi-Personal einen Ausweis vorzulegen, wie die Berner Kantonspolizei erklärte.
Ständerätin Marianne Binder ärgert sich über den Vorfall im Berner Freibad Marzili. Das Gesetz würde zwar «Transmenschen bessere Rechte» verschaffen. Aber, «nicht auf Kosten von klassischen Frauenräumen».