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Thomas Knutti fordert, die Asylunterkunft in Kandersteg abzulehnen und statt dessen in der Stadt Bern zu schaffen. Die Stadt Bern zeigte mit 83,59 % Ablehnung die Ablehnung der SVP-Nachhaltigkeits-Initiative. Die Petition gegen das Asylprojekt in Kandersteg sammelte über 2000 Unterschriften in kurzer Zeit. Die Gemeinde Kandersteg ist gegen die Asylunterkunft, die 200 Personen aufnehmen soll und plant, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten. Der Kanton Bern plant die Eröffnung der Unterkunft trotz breiten Widerstands der Bevölkerung. SVP-Nationalrat Andreas Glarner fordert eine Anpassung der Asylbewerberverteilung an Abstimmungsergebnisse, die gegen die Asylpolitik sind.
Die Fakten: In einer Online-Petition fordert SVP-Nationalrat Thomas Knutti, dass auf die geplante Asylunterkunft in Kandersteg im Berner Oberland verzichtet wird: Die bis zu 200 Unterbringungsplätze sollen stattdessen in der Stadt Bern geschaffen werden, wo die politische und gesellschaftliche Akzeptanz der expansiven Asylpolitik viel grösser ist. Auf nationaler Ebene stösst die SVP ins gleiche Horn und plädiert für die Demokratisierung der Verteilung von Asylbewerbern.
Warum das wichtig ist: Die Stadt Bern hat die «Nachhaltigkeits-Initiative» der SVP kürzlich mit einem wuchtigen Nein-Stimmen-Anteil von 83,59 Prozent verworfen: 50'000 Bernerinnen und Berner haben sich damit – in den Worten von Bundesrat Beat Jans – zur humanitären Tradition der Schweiz bekannt. Mit der freiwilligen Übernahme des geplanten Asylzentrums könnten sie die Gemeinde Kandersteg entlasten und zeigen, dass sie hinter ihrem Abstimmungsverhalten stehen.
