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Ohne neue Atomkraftwerke würde die Schweiz massiv von Stromimporten abhängig

Ohne neue Atomkraftwerke würde die Schweiz massiv von Stromimporten abhängig
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Die Studie der ETH Zürich und des PSI zeigt, dass die Schweiz ihr Netto-Null-Ziel ohne neue Kernkraftwerke erreichen kann. Realistischere, bestehende Technologien wie Solar-, Wind- und Wasserkraft können den Strombedarf decken. Neue KKW sind ökonomisch nur unter bestimmten Bedingungen rentabel, z.B. bei niedrigeren Baukosten und finanzieller Unterstützung durch den Staat. Die benötigte Menge an Solar- und Windenergie ist gegenwärtig schwer zu erreichen, was eine Abhängigkeit von Stromimporten zur Folge hätte. Die gegenwärtige Realität der Energiewende erfordert eine kritische Betrachtung der praktizierten Ansätze.

Die Fakten: Eine neue Studie der ETH Zürich und des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) kommt zum Schluss, dass die Stromversorgung der Schweiz auch ohne neue Kernkraftwerke sichergestellt werden könne. Allerdings gehen die beiden Hochschulen dabei von unrealistischen Annahmen aus, und diese Strategie würde erst noch zu einer inakzeptabel hohen Abhängigkeit vom Ausland führen.

Warum das wichtig ist: Die neue Studie dürfte ein gefundenes Fressen für Atomgegner sein. Denn diese Studie sagt auch, dass sich neue KKW höchstens dann lohnen, wenn die Baukosten deutlich tiefer wären als bei den letzten AKW-Projekten in Europa. Zudem müsste der Staat beträchtliche Subventionen bezahlen und einen Teil der Investitionsrisiken übernehmen. Übergangen wurde an der Medienkonferenz zur Studie aber, dass die Bedingungen für eine Stromzukunft ohne Atom fast nicht zu erfüllen sind.

Das Zitat: «Die Studie zeigt (...), dass die Schweiz ihr Netto-Null-Ziel mit bestehenden und geplanten Technologien erreichen kann, ohne dass dafür neue Kernkraftwerke notwendig sind.» (Medienmitteilung vom 29. Juni 2026, siehe hier)

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