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Studie der Universität Leiden beziffert Umweltschäden durch die reichsten 10 % der Weltbevölkerung auf 1,7 bis 5,7 Billionen Dollar pro Jahr. Schäden resultieren hauptsächlich aus Verlust der biologischen Vielfalt (47-56 %) und Klimawandel (36-45 %). Autoren fordern, Kosten den Superreichen in Rechnung zu stellen, um Umweltsteuern zu rechtfertigen. Kritiker betrachten die Schadensschätzungen als unsicher und banal; hoher Reichtum sei mit überdurchschnittlichem Konsum verbunden. Warnung vor potenziellem Neid und Klassenkampf unter dem Deckmantel von Wissenschaft und Umweltschutz.
Die Fakten: Forscher der niederländischen Universität Leiden rechnen in einer neuen Studie vor, dass die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung durch ihren Konsum einen Umweltschaden von 1,7 bis 5,7 Billionen Dollar pro Jahr verursachen.
Warum das wichtig ist: Klimaaktivisten beschuldigen sogenannte Superreiche regelmässig, durch ihren angeblich exzessiven Konsum der Erderwärmung Vorschub zu leisten. Ein Dorn im Auge sind ihnen etwa Privatflugzeuge und Luxusyachten. Die niederländischen Forscher hüllen solche Empörung nun in ein quasi-wissenschaftliches Gewand.
Das Zitat: «Einige wenige zehren grosse Teile des [Klima-]Budgets auf, während die Ärmeren unter den Folgen leiden.» («Spiegel» in einem Kommentar zur neuen Studie, 19. Juni 2026, siehe hier)
