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Klimanotstand ade – erste Städte und Gemeinden kehren zum Normalzustand zurück

Klimanotstand ade – erste Städte und Gemeinden kehren zum Normalzustand zurück
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Die Fakten: Vor einigen Jahren haben Städte und Gemeinden reihenweise einen sogenannten Klimanotstand ausgerufen, um rascher auf die Erderwärmung reagieren zu können. Doch nun haben erste Städte und Kommunen in Kanada, Grossbritannien und Australien den Notstand offiziell wieder zurückgenommen. Das neueste Beispiel ist die kanadische Millionenstadt Calgary.

Warum das wichtig ist: Mit der Behauptung, es herrsche ein Notstand, wollte die Klimabewegung die Netto-Null-Politik durchzwängen. Inzwischen ist dieser Schwung aber mehr als verloren gegangen.

Das Zitat: «Wir brauchen weder ein Etikett noch eine symbolische Geste, um Gutes zu tun.» (Landon Johnston, Stadtrat von Calgary, der den Antrag auf Streichung des Klimanotstands eingebracht hatte, siehe hier)

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Kanada:

Grossbritannien:

Australien: 

Die Situation in der Schweiz: Hierzulande haben die Kantone Basel-Stadt, Waadt, Freiburg und Solothurn in den Jahren 2019 bis 2021 den Klimanotstand ausgerufen. Dazu kamen etwa hundert Gemeinden und Städte wie Liestal, Olten und Wil, die dasselbe taten. Bisher ist nicht bekannt, dass ein Kanton oder eine Stadt den Klimanotstand widerrufen hätte.

Meine Einschätzung: Eine offizielle Rücknahme des Klimanotstands wird wohl die Ausnahme bleiben und ist meistens die Folge eines Politikwechsels. Denn keine Führung einer Kommune oder Gebietskörperschaft gibt gerne zu, sich geirrt zu haben. Dennoch sind die Zeiten des Überschwangs in Sachen Erderwärmung vorbei. Die meisten Städte werden ihren Klimanotstand wohl früher oder später in aller Stille beerdigen.

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