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Die Milliardäre in Kalifornien sollen einen Teil ihres Reichtums hergeben

Im November 2026 stimmt Kalifornien über eine einmalige Reichensteuer ab, nachdem die Gewerkschaft SEIU-UHW erfolgreich 875’000 Unterschriften gesammelt hat. Die Initiative verlangt von Einwohnern mit mindestens einer Milliarde Dollar Vermögen eine fünfprozentige Sonderabgabe rückwirkend z ...

Die Milliardäre in Kalifornien sollen einen Teil ihres Reichtums hergeben
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Die Fakten: Die Stimmbevölkerung von Kalifornien entscheidet im nächsten November, ob Einwohner mit einem Vermögen von über einer Milliarde Dollar fünf Prozent davon an den Staat abgeben müssen. Die notwendigen 875’000 Unterschriften für die Abstimmung über die einmalige Reichensteuer sind zusammengekommen.

Warum das wichtig ist: Die Enteignung der «Superreichen» ist ein Traum der Linken. Nimmt Kalifornien die erwähnte Initiative an, wird dieser Traum zumindest teilweise Realität.

Das Zitat: «Ohne diese Volksabstimmung würden höhere Gesundheitskosten und Steuern auf Millionen von Kaliforniern abgewälzt, von denen viele bereits mit explodierenden Kosten für Gesundheitsversorgung und Medikamente zu kämpfen haben.» (Rechtfertigung von Suzanne Jimenez von der kalifornischen Gesundheitsgewerkschaft SEIU-UHW, warum es die von dieser Gewerkschaft lancierte Reichensteuer braucht, siehe hier)

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Die Details (siehe hier, hier und hier)

Die Gegenwehr des Gouverneurs (siehe hier): Obwohl Gavin Newsom als Demokrat mehrheitlich linke Positionen vertritt, hat er sich gegen die Reichensteuer ausgesprochen:

Die Reaktionen: Milliardäre, die von der Reichensteuer betroffen sein könnten, haben so reagiert (siehe hier):

Meine Einschätzung: Man kann darauf wetten, dass es nicht bei einer einmaligen Reichensteuer bleiben wird, falls diese in der Volksabstimmung in Kalifornien durchkommt. Denn fliesst das Geld erst einmal reichlich, werden Linke und Gewerkschafter bald neue Gründe finden, warum erneut Zahlungen von Milliardären an den Staat notwendig sein sollen. Dann wird die Enteignung der «Superreichen» im grössten US-Bundesstaat voranschreiten.

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