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Lindenhof wurde von hundert vermummten Autonomen besetzt; es kam zu erheblichen Sachbeschädigungen. Polizei schritt aufgrund der Einschätzung von Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart nicht ein, um Ausschreitungen zu vermeiden. Kritische Fragen zur Verhältnismäßigkeit des Polizeieingreifens wurden aufgeworfen, insbesondere in Vergleich zu ähnlichen Situationen in anderen Städten. Rykarts Verhalten könnte als Signal an linke Krawallmacher interpretiert werden und könnte ähnliche Aktionen begünstigen. Basler Polizei demonstrierte konsequente Maßnahmen gegen eine ähnliche nicht genehmigte Kundgebung.
Er gehört zu den historisch bedeutsamsten Stätten Zürichs – einst Sitz der Reichsvogtei und Keimzelle der Stadt, heute ihr meistfotografierter Aussichtspunkt: der Lindenhof, hoch über der Limmat und mitten in der Stadt gelegen. Am Freitagabend stürmten hundert vermummte Linksautonome den Ort, sperrten die Zugänge ab und feierten bis am Sonntagmorgen.
Nach ihrem Abzug zeigte sich ein Bild der Verwüstung: Sprayereien mit Hammer und Sichel, «Free Palestine» und «Fuck You» in meterhohen Buchstaben, sowie ein Slogan auf Irisch, der eng mit der Terrororganisation IRA verknüpft wird. Wie gross der geschätzte Sachschaden ist, konnte die Polizei auch am Dienstagmorgen nicht genau beziffern.

