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Thomas D. Meier zeigte 2022 sofortige Solidarität mit der Ukraine nach dem russischen Überfall. Rektorin Karin Mairitsch schwieg nach dem Hamas-Terroranschlag auf Israel im Oktober 2023 und äußerte sich erst neun Tage später. Mairitsch's E-Mail an die Studierenden enthielt keine spezifischen Bezüge zu Israel oder den Opfern des Terroranschlags. Antisemitische Aktionen und Diskriminierung gegen jüdische Studierende an der ZHdK blieben unkommentiert und ohne adäquate Reaktion der Leitung. Die ZHdK verhielt sich passiv und wies Vorschläge zur Bekämpfung des Antisemitismus zurück.
Nachdem Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine überfallen hatte, zögerte Thomas D. Meier, der damalige Rektor der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, nicht lange. Unter dem Titel «Solidarität mit der Ukraine: Anlaufstellen und Aktionen» liess er eine eigene Webseite aufschalten.
Dort schrieb Meier Klartext: «Mit Entsetzen und tiefer Besorgnis verfolgen wir die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und verurteilen die militärische Offensive der russischen Regierung aufs Schärfste. Wir sind der Meinung, dass der russische Angriff auf einen souveränen Staat in Europa ein eklatanter Bruch des Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen ist (…) Unsere Solidarität gilt der ukrainischen Bevölkerung.»