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Wo ist der Sommersmog geblieben?

Wo ist der Sommersmog geblieben?
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Bodennahes Ozon bezeichnet die gesundheitsschädliche Ozonbelastung in der Atemluft, die bei hohen Temperaturen und Sonneneinstrahlung entsteht. In der Schweiz sind jährlich rund 200 bis 300 Todesfälle auf die Ozonbelastung zurückzuführen, obwohl die maximalen Ozonspitzen gesenkt werden konnten. Die Medienberichterstattung über Sommersmog ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen, von 232 Artikeln zwischen 2003 und 2006 auf nur 46 zwischen 2018 und 2022. Die Luftreinhalte-Maßnahmen haben die Ozonbelastung verringert, jedoch werden die Grenzwerte nach wie vor häufig überschritten. Politiker und Journalisten haben Interesse am Thema verloren, da das Ozonproblem nicht vollständig auf lokale emissionsbedingte Ursachen zurückzuführen ist.

Die Ausgangslage: Hinter uns liegen sonnige und heisse Wochen. Doch vom Sommersmog, der noch vor wenigen Jahren in den Medien allgegenwärtig war, hat man nichts gehört. Das Problem des bodennahen Ozon und seine Folgen für die Gesundheit sind aus der öffentlichen Wahrnehmung praktisch verschwunden.

Warum das wichtig ist: Die Situation mit dem bodennahen Ozon in der Schweiz hat sich etwas gebessert. Aber es gibt andere, ebenso wichtige Gründe, warum der Sommersmog kaum mehr jemanden interessiert.

Das Zitat: «Die Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung werden in den Sommermonaten immer noch häufig überschritten.» (Bundesamt für Umwelt im Mai 2026, siehe hier)

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