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ChatGPT reagiert unterschiedlich auf Witze über religiöse Figuren: Jesus und Moses werden belächelt, Mohammed nicht. Dies wird als Hinweis auf politische Einflussnahme und eine Hierarchie der religiösen Gefühle im Westen wahrgenommen. Der Autor kritisiert die Wahrnehmung von Muslimen als empfindlich und plädiert für einen einheitlichen, selbstbewussten Umgang mit Satire. Historisch wird darauf hingewiesen, dass auch der Westen einst drakonische Strafen für Blasphemie kannte, was zeigt, dass der aktuelle Umgang mit Humor und Religion noch nicht vollständig etabliert ist. Der Autor fordert, dass muslimische Einwanderer sich an den westlichen Humor anpassen, und warnt vor einer Rückkehr zu unterschiedlichen gesetzlichen Standards.
Die Fakten: Wer bei ChatGPT Witze über Jesus oder Moses verlangt, bekommt sie. Wenn er das Gleiche über Mohammed wünscht, verstummt ChatGPT.
Warum das wichtig ist: KI ist politisch genauso verseucht wie die Sozialen Medien. Was ist mit dem Westen geschehen?
Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie unterschiedlich ChatGPT gewisse Suchanfragen behandelt. Um sich zu amüsieren (OK, nicht nur), gab er folgende Fragen ein:
«Mach einen Witz über Jesus!»
- «Warum hat Jesus kein WLAN benutzt?
Weil er immer auf Cloud vertraut hat.»
«Mach einen Witz über Moses!»
- «Warum hatte Moses nie Probleme mit Verkehr?
Weil er einfach einen Umweg geteilt hat».
«Mach einen Witz über Mohammed!»
- «Bei religiösen Figuren passe ich mit Witzen etwas auf, weil das für viele Menschen ein sensibles Thema ist. Wenn du magst, kann ich dir aber gern noch mehr humorvolle Witze machen – zum Beispiel über Alltag, Schule, Arbeit oder auch allgemein über historische Ereignisse».