Ganz knapp: →
Offshore-Windkraft könnte bei starkem Ausbau Regen in Küstengebieten verringern, laut einer Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon. Eine EU-Vorgabe plant den Ausbau der Offshore-Windkraft bis 2050 auf 300 Gigawatt; heutige Leistung beträgt nur 21,5 Gigawatt. Klimamodelle zeigen, dass Windparks die Windgeschwindigkeiten senken und dadurch die Niederschlagsmenge an Land um bis zu 19 % reduzieren könnten. Eine Studie zum Waldbrandrisiko in Europa warnt, dass bei einer Erwärmung um 3,6 Grad fast dreimal so viel Fläche brennen könnte, jedoch durch menschliche Maßnahmen die Fläche um 72 % verringert werden könnte. Eine Grafik zeigt, dass die Annahme, mehr Wind- und Solarenergie würde gleich weniger CO₂-Ausstoß bedeuten, nicht haltbar ist, da der CO₂-Gehalt der Stromproduktion von vielen Faktoren abhängt. Der berichtete Begriff der „Vermenschlichung“ bei Gletschern variiert stark zwischen emotionaler Reaktion auf das Schmelzen und objektiven wissenschaftlichen Erklärungen.