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Wie die FDP Schlachten gewinnt und den Krieg verliert

Wie die FDP Schlachten gewinnt und den Krieg verliert
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FDP-Erfolge bei Volksabstimmungen werden festgestellt, jedoch gibt es bedeutende kantonale Unterschiede innerhalb der Partei. Die föderalistische Struktur der Schweiz wird als Problem und nicht als Chance wahrgenommen. Unterschiedliches Abstimmungsverhalten zeigt eine Kluft zwischen SVP und SP/Grünen zu Laienunterstützung. Kantonale Differenzen in der FDP; bis zu 38 % der Wähler stimmten gegen die Parolen ihrer Partei. Problematisch wird es, wenn die Partei die Rhetorik der Opposition übernimmt, was zu einem Verlust von Wählern führen könnte. Die FDP könnte im politischen Wettbewerb an Bedeutung verlieren, ähnlich wie andere europäische Volksparteien.

Dies gelesen: «Besonders freuen mich die Erfolge der FDP bei den Volksabstimmungen.» (FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann, 20min.ch, 6.8.2026)

Das gedacht: Die FDP und die ehemalige CVP, heute Die Mitte, verbindet die gemeinsame Geschichte. Am Anfang ihrer nationalen Organisation standen unterschiedlichste kantonale Gruppierungen. Erst im Laufe der Jahrzehnte entstanden in einem mühsamen und langwierigen Prozess nationale Mitgliederparteien.

Diese kantonalen Unterschiede sind noch heute sichtbar. Die FDP-Kantonalparteien in der Westschweiz sind deutlich linker positioniert als ihre Parteifreunde in der Deutschschweiz. «Les Radicaux» denken und handeln zentralistischer und staatsgläubiger als die Freisinnigen in der Deutschschweiz.

Unterschiede, die auch auf die Mitte-Partei zutreffen. In der Innerschweiz kommt der katholisch-konservativen Tradition eine grössere Bedeutung zu als in städtisch geprägten Kantonen.