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Widerstands-Ikone auf Dienstreise

Widerstands-Ikone auf Dienstreise
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Greta Thunberg unterstützte beim Zürich Film Festival den Film „My Home of Wind and Sand“ über das leidende sahrauische Volk. Sie betonte die Rolle der Medien bei der Sensibilisierung für die Unterdrückung und forderte Engagement für den Widerstand. Obwohl die Filmvorführung ausverkauft war, war die anschließende Diskussion nur schwach besucht, was Fragen über die mediale Aufmerksamkeit aufwarf. Thunberg kritisierte den Westen für seine Komplizenschaft bei Ungerechtigkeiten und ermutigte dazu, das bestehende System auszunutzen, um es zu reformieren.

Die Fakten: Greta Thunberg weibelte am Zürich Film Festival für den globalen Widerstand.

Warum das wichtig ist: Die Klima-Ikone plädiert dafür, die Medien auszunutzen – bevor sie abgeschafft werden. Und zeigt, wie es geht.

Die Meldung sorgte am Montag für Schlagzeilen: Klima-Aktivistin Greta Thunberg kommt ans Zürich Film Festival, um für den Film «My Home of Wind and Sand» zu weibeln. Für die Werbefigur des globalen Widerstands ist es bloss eine von vielen Dienstreisen, für die Macher des Films ein Geschenk. Das Volk der Sahrauis lebt seit Jahrzehnten in Flüchtlingslagern in Algerien und kämpft für seine Unabhängigkeit – ein Thema, das der Film aufgreift. Im Westen hat man davon bislang wenig gehört, «Sahara libre» ist auf  einschlägigen Demonstrationen selten zu hören. Aber Greta zieht immer. Und sie absolviert das ganze Programm: Auftritt auf dem grünen Teppich am Dienstag, Selfie-Termine, Fragerunde nach der Premiere des Films am Dienstagabend und ein Diskussionspanel am Mittwoch.

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