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Wer AfD wählt, ist ein Modernisierungsverlierer. Unsinn. Marx hat nicht recht.

Wer AfD wählt, ist ein Modernisierungsverlierer. Unsinn. Marx hat nicht recht.
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Die Wahl der AfD ist hauptsächlich durch Ängste vor Zuwanderung motiviert, nicht durch sozialen oder wirtschaftlichen Status. Der soziale Status spielt in der Entscheidung für die AfD nur eine untergeordnete Rolle. Martin Schröder hat mit umfassenden Datenanalysen diese Argumentation gestützt. Politiker, insbesondere die CDU, sollten auf die Zuwanderungsängste der Bevölkerung reagieren. Die Theorie von Karl Marx über materielle Lebensverhältnisse als Hauptfaktor in der politischen Meinungsbildung wird als falsch eingestuft. Ein legitimes Bedürfnis der Menschen, ihre Heimat zu bewahren, wird hervorgehoben, ohne dass dies als extremistisch bezeichnet wird. Es wird eine striktere Zuwanderungspolitik und Rückführungsmaßnahmen gefordert.

Die Fakten: Wer sich an der Zuwanderung stört, wählt AfD. Sozialer Status, wirtschaftliche Verhältnisse spielen kaum eine Rolle. Das zeigt eine aktuelle Studie.
Warum das wichtig ist: Die These vom Modernisierungsverlierer, der deshalb zum Fremdenhasser wird, ist falsch. Sie war es schon immer.

 

 

 

 

Zunächst ein anekdotischer Befund: Der Sohn eines Freundes, nennen wir ihn Sebastian, reiste unlängst nach Bremen, einer einst überaus reichen Hansestadt im Norden Deutschlands. Er kehrte schockiert zurück, in der Innenstadt traf er kaum auf einen Deutschen, wie man sich einen Deutschen vorstellt, stattdessen sah er viele Frauen mit Kopftüchern, bärtige Männer, die vor Barber Shops herumstanden oder den Koran an junge Leute verteilten, die ebenfalls nicht sehr deutsch aussahen: Ist das noch Deutschland? 

  • Nach halb-offiziellen, als veraltet geltenden Schätzungensind etwa 10 Prozent der Bremer Bevölkerung Muslime, in der Fussgängerzone wirkt ihr Anteil wie 100 Prozent.