Ganz knapp: →
Journalisten wie Charles Sapin haben in öffentlich-rechtlichen Medien Schwierigkeiten, weil die Belegschaft eine linke politische Ausrichtung hat. Eine Motion möchte den erleichterten Personenstandswechsel rückgängig machen, um wieder auf biologische Geschlechter zu fokussieren, nachdem Probleme in sozialen Situationen aufgetreten sind. Emojis werden von der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus als potenzielle Symbole für diskriminierende oder extremistische Botschaften eingestuft, wodurch unbedacht gewählte Symbole zu Missverständnissen führen können.
Meine Damen und Herren
Wir leben in einer Zeit tektonischer Verschiebungen – in der Politik genau so wie in der Gesellschaft. Oft vollziehen sie sich schleichend, Anzeichen gibt es aber immer.
Ich habe Ihnen drei Geschichten dazu ausgesucht: Es geht es um rechte Journalisten und warum sie bei Öffentlich-Rechtlichen einen schweren Stand haben. Es geht um eine Motion, die den vereinfachten Personenstandseintrag wieder rückgängig machen will und es geht um Emojis, bei deren Verwendung sie aufpassen müssen. Sie könnten unfreiwillig als Rechtsextremer gelesen werden.
Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen!
Michèle Binswanger
