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Die Diskussion um die 13. AHV-Rente zeigt, dass es kein Demokratie- oder Generationenproblem gibt, sondern ein Anreizproblem. Viele Wähler stimmen für kurzfristige Vorteile, obwohl sie sich der langfristigen Schäden bewusst sind. Das traditionelle Verständnis von Verzicht und dessen Belohnung ist durch eine veränderte politische Landschaft untergraben worden. Die Menschen haben das Gefühl, durch ihre Opfer keinen Lohn oder Vorteile mehr zu erhalten, was zu einer Rebellion gegen die bestehenden Regeln führt. Diese Entwicklung könnte langfristig negative Konsequenzen für die Gesellschaft und Freiheit haben.
Die Fakten: Wir haben kein Demokratieproblem und auch kein Generationenproblem, wie im Zusammenhang mit der Abstimmung über die 13. AHV-Rente gerne geunkt wird. Wir haben ein Opferproblem.
Die Nachricht: Seit der Abstimmung über die 13. AHV-Rente, fragen sich liberale und konservative Kreise der Schweiz, warum die Schweizer, die bei ähnlichen «Plünderungs-Initiativen» stets vernünftig abgestimmt und auf kurzfristige Zückerchen verzichtet haben, im Wissen, dass, was «der Staat» verspricht, irgendwo anders weggenommen werden muss, diesmal anders entschieden haben. Warum sie ein entschlossenes Ja für etwas in die Urne legten, das auf lange Sicht in Bezug auf die finanzielle Gesundheit der Schweiz und die Belastung kommender Generationen schädlich ist.
Zuletzt stimmten Dominik Feusi und Markus Somm anlässlich der Debatte der Räte zur Finanzierung der 13. AHV-Rente in ihrem hervorragenden freiheitlichen Tages-Podcast «Bern einfach» in diesen Chor ein. Somm ist Herausgeber des Nebelspalters, Feusi sein Politikchef und ihr Erstaunen erstaunt.