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Estland erreicht die besten Pisa-Test-Ergebnisse in Europa, besonders in Naturwissenschaften und Mathematik. Geringere Bildungsausgaben pro Schüler im Vergleich zur Schweiz, die dennoch hinter Estland abschneidet. Estnisches Bildungssystem: späte Separierung, hohe Lehrerautonomie, frühkindliche Förderung, starke Digitalisierung. Niedriger Ausländeranteil unter Schülern, was Integrationsprobleme minimiert.
Die Ausgangslage: Estland ist derjenige Staat in Europa, dessen 15-jährige Schülerinnen und Schüler beim jüngsten Pisa-Test am besten abgeschlossen haben.
Warum das wichtig ist: Estland gibt pro Schüler deutlich weniger Geld aus als die Schweiz. Trotzdem glänzen die estnischen Schüler mit besseren Leistungen. Da ist es gut zu wissen, warum das so ist.
Das Zitat: «Natürlich müssen die Schülerinnen und Schüler gewisse Leistungen erbringen. Aber wie sie das machen, das entscheide ich. Ich habe zwar ein Lehrbuch und einen Plan. Aber ich kann die Reihenfolge immer selbst bestimmen.» (Carolina Remmet, Lehrerin in Estland, über ihre Autonomie beim Unterrichten, siehe hier)
