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Warum die Gewerkschaften eine unkontrollierte Zuwanderung brauchen

Warum die Gewerkschaften eine unkontrollierte Zuwanderung brauchen
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Einführung der Personenfreizügigkeit 2002 führte zu Bedenken über Lohn- und Sozialdumping. Flankierende Maßnahmen der Regierung sollten den Lohnschutz sicherstellen, führten jedoch zu einer starken staatlichen Kontrolle des Arbeitsmarktes. Gewerkschaften verlieren Mitglieder, profitieren jedoch von staatlicher Unterstützung und Kontrolle. Widerstreitende Positionen der Gewerkschaften: früher vor Dumping gewarnt, jetzt gegen Initiativen, die die Personenfreizügigkeit infrage stellen. Unterstützung von Zuwanderern und bestimmten Branchen durch die bestehende Politik; negative Folgen des Bevölkerungswachstums werden von linken Parteien als Chance zur Verstaatlichung gesehen.

Dies gelesen: «Die Initiative ist ein Angriff auf den Lohnschutz» (Quelle: Travail.Suisse, Ausführliches Argumentarium gegen die Nachhaltigkeitsinitiative)

Das gedacht: Vor Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahre 2002 malten die Gewerkschaften den Teufel an die Wand. Sie warnten vor einem massiven Lohn- und Sozialdumping und drohten, gegen die Bilateralen I anzutreten. 

Die Drohgebärde funktionierte. Die bürgerliche Mehrheit im Bundesrat und im Parlament holte die Gewerkschaften mit den sogenannten flankierenden Massnahmen mit ins Boot.