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Wachsender Wohlstand ohne Zuwanderung: Wie geht das in Japan?

Wachsender Wohlstand ohne Zuwanderung: Wie geht das in Japan?
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Zuwanderung wird als Schlüssel zum Wohlstand in der Schweiz angesehen, insbesondere durch ausländische Arbeitskräfte. Trotz stagnierenden Wachstums des BIP pro Kopf in der Schweiz ist die Wirtschaftsleistung seit Einführung der PFZ gewachsen. Japan zeigt, dass Bevölkerungsrückgang nicht zwangsläufig zu Wohlstandsverlust führt; durch hohe Erwerbsbeteiligung älterer Menschen wächst der materielle Wohlstand dort. Der Mangel an Anreizen für ältere Schweizer, länger zu arbeiten, könnte den Wirtschaftsaufschwung behindern. Lernpotential: Integration älterer Erwerbstätiger könnte den Fachkräftemangel mindern und das BIP pro Kopf in der Schweiz steigern.

Ungebremste Zuwanderung aus der EU ist eine Voraussetzung für den Wohlstand in der Schweiz, denn dieser beruht auf ausländischen Arbeitskräften. Solche Aussagen lesen wir in letzter Zeit häufig, denn der Bundesrat und Wirtschaftsverbände wollen die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP bodigen. «Wohlstand und Zuwanderung gehören zusammen», lässt uns etwa Bundesrat Jans wissen, denn seit der Einführung der Personenfreizügigkeit (PFZ) sei die Wirtschaftsleistung der Schweiz um mehr als 50 Prozent gewachsen. Zwar ist die Wachstumsrate des BIP pro Kopf seit Einführung der PFZ tendenziell gesunken, aber das muss ja nicht auch noch erwähnt werden.