Ganz knapp: →
Netzwerke wie Rotary-Clubs und Studentenverbindungen werden oft kritisch gesehen, zeigen jedoch in Krisen ihre wertvollen Seiten. Ein persönliches Beispiel verdeutlicht, wie durch Freundschaften und gegenseitiges Vertrauen humanitäre Hilfe in der Ukraine organisiert wurde. Die Gründung einer Stiftung zur Fortführung der Hilfe wurde aus dem persönlichen Engagement und den finanziellen Mitteln eines verstorbenen Freundes heraus initiiert. Historisch betrachtet entstanden solche Netzwerke, um dem brutalen Kapitalismus entgegenzuwirken und das Wohl aller zu fördern.
«Filz mit Nadelstreifen» – so beliebte der «Spiegel» einst die Rotary-Clubs zu charakterisieren. Nicht nur sogenannte Service-Clubs (Rotary, Lions, Kiwanis) stehen unter Verdacht, zu mauscheln und allein dem Profit ihrer Mitglieder zu dienen.
Auch Studentenverbindungen gelten als Beziehungsnetzwerke, deren Altherren lebenslang davon profitieren. Da solche Organisationen so gut wie keine PR betreiben, meist in aller Heimlichkeit. Dabei ist solcher Beziehungs-«Filz» in den allermeisten Fällen gerade die Voraussetzung, Gutes entstehen zu lassen. Hier ein selbst erlebtes Beispiel.
