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Urs Arbter: «Der Bergsturz von Blatten ist kein Problem für die Versicherer»

Urs Arbter: «Der Bergsturz von Blatten ist kein Problem für die Versicherer»
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Urs Arbter, Direktor des SVV, bezeichnet die 320 Millionen Franken Schadenssumme nach dem Bergsturz als nicht aussergewöhnlich hoch. Die Privatversicherer behandeln den Schaden über einen Elementarschadenpool, was keine Probleme verursachen sollte. In Wallis gibt es keine obligatorische Gebäudeversicherung, doch die Gemeinde, der Kanton und der Bund werden für die nicht versicherte Infrastruktur aufkommen. Arbter lehnt eine geplante nationale Erdbebenversicherung ab, die die gesamte Bevölkerung zur Kasse bitten würde. Schweizer Versicherungen basieren auf dem Prinzip des gemeinsamen Tragens von Risiken ohne staatliche Intervention. Er kritisiert den Steuererhöhungsvorschlag des Bundesrats für Kapitalbezüge, da er falsche Anreize setze und einen Großteil der Bevölkerung benachteiligen könnte.

Der Direktor des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV) über den Bergsturz in Blatten (VS), wie die Versicherer den Millionenschaden übernehmen und wieso das Dorf wieder aufgebaut werden sollte. Und dann kritisiert er den Bundesrat für den Vorschlag, beim Kapitalbezug die Steuern zu erhöhen.