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Viktor Orbán erlitt eine demütigende Wahlniederlage, die sein illiberales Demokratieprojekt beendete. Die Niederlage reflektiert das Bewusstsein der Bürger für Demokratie und Freiheit. Orbán entfernte sich von demokratischen Gepflogenheiten und stößt sowohl in der EU als auch bei seinen Unterstützern auf Ablehnung. Seine Abkehr von liberalen Prinzipien könnte als Ansporn für eine Rückkehr dieser Ideale in Ungarn und anderen Ländern, wie der Schweiz, interpretiert werden. Die liberale Mitte in der Schweiz hat die Möglichkeit, durch die Betonung von Freiheit, Wettbewerb und Rechtsstaatlichkeit an Einfluss zu gewinnen.
Die Fakten: Der ungarische Machthaber Viktor Orbán hat in den Parlamentswahlen eine demütigende Niederlage erlitten. Sein Projekt einer «illiberalen Demokratie» ist gescheitert.
Warum das wichtig ist: Orbán galt als Vorreiter der Rechtspopulisten in der westlichen Welt. Er versuchte, seine Macht mit fragwürdigen Methoden abzusichern und entfernte sich dabei immer weiter von demokratischen Gepflogenheiten. Seine Wahlniederlage zeigt, dass sich die Bürger in einer (noch) funktionierenden Demokratie nicht alles gefallen lassen – das ist gut so.
