Ganz knapp: →
Energiekommission des Nationalrats fördert Aufhebung des Kernkraftwerksverbots. Der ursprüngliche Plan zur Ersetzung der Kernenergie durch erneuerbare Energien ist gescheitert. Strompreise steigen, Versorgungssicherheit geht verloren, Abhängigkeit von Gaskraftwerken steigt. Fünfzehn Jahre seit Fukushima werden als verlorene Jahre für die Schweizer Energiepolitik betrachtet. Fehlende Entschuldigungen oder Anerkennung der Fehler seitens der verantwortlichen Politikerinnen Leuthard und Sommaruga.
Die Fakten: Nach dem Ständerat hat sich nun auch die Energiekommission des Nationalrates für die Aufhebung des Verbots des Baus neuer Kernkraftwerke ausgesprochen, mit 13:12 Stimmen.
Warum das wichtig ist: Im Rahmen der Abstimmung über die Energiestrategie im Jahr 2017 hat sich das Stimmvolk für ein Verbot neuer Kernkraftwerke ausgesprochen. Zwei Jahre danach wurde das Kernkraftwerk Mühleberg stillgelegt – und damit wurde die Versorgungssicherheit mit Strom zum Them und vor allem zum Problem. Die Energiestrategie verlangte den Ersatz der Kernenergie durch so genannt neue erneuerbare Energien, also vorab Sonne und Wind. In der Zwischenzeit dämmert es auch gläubigen Energiewendern, dass das nicht funktioniert.