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Steven Koonin betont die Kluft zwischen Klimawissenschaft und öffentlicher Wahrnehmung. Globale Temperatur ist seit 1900 um 1,3°C gestiegen, während andere Fortschritte erzielt wurden. Koonin kritisiert übertriebene Risiken und fragwürdige Klimamodelle, die oft nicht mit historischen Daten übereinstimmen. Er sieht realistische Erwärmungsprognosen von 2-3 °C bis 2100, was geringe wirtschaftliche Folgen haben könnte. Die Politik basiert oft auf unglaubwürdigen Worst-Case-Szenarien und ignoriert wichtige wissenschaftliche Nuancen. Höhere Staatsausgaben und Energiepreise sowie das Verlegen von Produktionen in andere Länder sind direkte Folgen von übertriebenen Klimamaßnahmen. Koonin fordert robustere wissenschaftliche Modelle und ehrliche Kommunikation in der Klimapolitik.
Warum es wichtig ist: Der renommierte Wissenschaftler Steven Koonin warnt in einem Referat vor der «Alliance for Responsible Citizenship» (ARC), dass zwischen der Klimawissenschaft und der öffentlichen Debatte darüber eine «sehr erhebliche Lücke» klafft – mit Folgen für die Bürger und die Industrie, ganz besonders für die junge Generation.
Die Fakten: Seit 1900 ist die globale Temperatur um etwa 1,3°C gestiegen. Gleichzeitig
- hat sich die Weltbevölkerung verfünffacht,
- ist die Weltwirtschaft etwa um das 25-Fache gewachsen,
- ist die Lebenserwartung um rund 50 Jahre gestiegen,
- sind die Todesfälle durch extremes Wetter um rund 95 Prozent gesunken.
