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Ständige Nachforderungen der Behörden brachten europäische AKW-Projekte aus dem Tritt

Ständige Nachforderungen der Behörden brachten europäische AKW-Projekte aus dem Tritt
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Olkiluoto-3 und Flamanville 3 haben massive Zeit- und Kostenüberschreitungen erfahren, die durch neue regulatorische Anforderungen während des Baus verstärkt wurden. Hinkley Point C sieht sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber, mit Prognosen zur Inbetriebnahme, die sich bis 2030 verschieben könnten. Atomkritiker nutzen diese Vorfälle, um die Komplexität und die hohen Kosten der Kernenergie zu unterstreichen. Sicherheitsanforderungen werden kontinuierlich erhöht, was zu Verzögerungen und höheren Kosten führt. Experten argumentieren, dass die neuen Anforderungen teilweise von politischen Druck und Atomgegnern beeinflusst werden, die den Bau neuer KKW erschweren.

Die Fakten: Bei den jüngsten europäischen Kernkraft-Neubauten Olkiluoto-3 (Finnland), Flamanville 3 (Frankreich) und Hinkley Point C (Grossbritannien) gab es grosse Zeit- und Kostenüberschreitungen. Ein zentraler Grund dafür war, dass die Aufsichtsbehörden bei diesen Projekten während der Planung und des Baus ständig neue Anforderungen stellten, welche die Pläne durcheinander brachten.

Warum das wichtig ist: Atomgegner führen die zeitlichen und kostenmässigen Probleme dieser drei KKW-Projekte an, um zu belegen, dass die Kernenergie viel zu kompliziert und zu teuer sei. Dabei gehen viele dieser Probleme auf regulatorische Nachforderungen zurück, die oft zur Unzeit erhoben wurden.

Das Zitat: «Der Bau von Atomkraftwerken ist mit enormen Kosten und Risiken verbunden.» (Stellungnahme der Schweizerischen Energiestiftung SES zum Vorschlag des Bundesrats, das gesetzliche Neubauverbot für KKW in der Schweiz zu streichen, 2025, siehe hier)

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