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«Sprayflaschen und Eispackungen»: Schweizer Spitäler sind nicht klimatisiert

«Sprayflaschen und Eispackungen»: Schweizer Spitäler sind nicht klimatisiert
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Viele Spitäler sind nicht ausreichend klimatisiert, was zu unangenehmen Bedingungen für Patienten und Angestellte führt. Die Installation von Klimaanlagen ist an strenge Auflagen und hohe Kosten gebunden. In heißen Monaten müssen Patienten mit improvisierten Kühlmaßnahmen versorgt werden. Studien zeigen, dass Klimaanlagen helfen könnten, die Übersterblichkeit bei hohen Temperaturen zu reduzieren. Spitäler halten den Einbau von Klimaanlagen für sinnvoll, stehen jedoch vor wirtschaftlichen und gesetzlichen Hürden. Bund, Kantone und Gemeinden sollten die Vorschriften anpassen und Fördermittel bereitstellen, um die Situation zu verbessern.

Die Fakten: Viele Spitäler sind nicht ausreichend klimatisiert: Patientenzimmer werden zur Sauna – darunter leiden Patienten und Angestellte. Der Einbau von Klimaanlagen scheitert dabei nicht am Willen der Spitäler, sondern an strengen Auflagen und hohen Kosten.

Die Folgen: Im Sommer müssen Patienten in bestimmten Spitälern mit Eispackungen, Sprayflaschen, Fuss- und Handbädern oder «Aromatherapien» gekühlt werden.

Warum das wichtig ist: Diesen Sommer ist hierzulande eine signifikante Übersterblichkeit zu beobachten – mutmasslich aufgrund der hohen Temperaturen. Der Vergleich mit Daten aus den USA und Japan zeigt, dass Klimaanlagen dieses Problem lösen könnten.

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