Ganz knapp: →
Hohe Temperaturen reduzieren den Wirkungsgrad von Solarpanels, insbesondere über 25 Grad Celsius. Der Wirkungsgrad sinkt um 0,3 bis 0,5 Prozent pro Grad über 25 Grad, was bis zu 20 Prozent Verlust bei hohen Temperaturen bedeuten kann. Bislang hat die Hitzeschwäche keine signifikanten Auswirkungen auf die Stromversorgung gehabt, könnte aber bei einer Erhöhung der Klimaanlagennutzung problematisch werden. An sonnigen Sommertagen könnte die reduzierte Solarstromproduktion das Stromnetz entlasten.
Die Fakten: Der Wirkungsgrad von Solarpanels sinkt bei hohen Temperaturen deutlich.
Warum das wichtig ist: Neben der Winterschwäche haben Solaranlagen auch eine Hitzeschwäche. Das hat die Stromversorgung bis jetzt zwar noch nicht beeinträchtigt, könnte aber bei einem deutlichen Ausbau von Klimaanlagen zu einem Problem werden.
Das Zitat: «Ein Solarpanel ist ein bisschen wie der Siliziumchip in Ihrem Computer: Wenn es zu heiss wird, funktioniert es nicht mehr ganz so gut.» (Ray Wills, Ressourcenwissenschaftler an der University of Western Australia, siehe hier)
