Ganz knapp: →
Die Klimaforschung hat das Szenario RCP 8.5 für unrealistisch erklärt. Es hielt eine Temperaturerhöhung von 4-6 Grad bis 2100 voraus, basierend auf unrealistischen Annahmen. Wissenschaftler und Politiker führen Erfolge im Klimaschutz als Grund für den Rückgang des Szenarios an. Kritiker argumentieren, dass RCP 8.5 von Anfang an übertrieben war und die CO₂-Emissionen kaum gesenkt wurden. Der Vergleich zur Fehlinformation über das Waldsterben verdeutlicht ähnliche Muster bei der Klimawarnung.
Die Fakten: Die Klimaforschung hat ihr extremes Szenario RCP 8.5 beerdigt (siehe hier). Auf diesem Szenario beruhten in den vergangenen Jahren unzählige Berichte und Studien, welche der Welt eine katastrophale Erwärmung vorhersagten. Doch statt ihr Versagen einzugestehen, behaupten viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten nun, Erfolge in der Klimapolitik seien der Grund, dass die Horrorszenarien nicht eintreten.
Warum das wichtig ist: Die Klimalobby hat ein Problem: Jahrelang hat sie der Welt aufgrund des Szenarios RCP 8.5 die Hölle heiss gemacht. Dabei war von Anfang an klar, dass dieses Szenario nie eintritt. Die Verklärungen, die nun angeführt werden, erinnern an diejenigen um das «Waldsterben» vor einigen Jahrzehnten, das ebenfalls nie stattfand.
Das Zitat: «Das allerschlimmste Szenario des Weltklimarats ist weniger wahrscheinlich geworden, weil wir gemeinsam gehandelt haben.» (Jakob Blankenburg, Abgeordneter der SPD im deutschen Bundestag, siehe hier)
