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Sie canceln nicht nur Goethe, sondern alles, was unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält

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Benjamin Kaiser kritisiert den Verfall der Bildungsstandards im deutschen Bildungssystem. Aktuelle Analphabetenquote liegt bei etwa 12 Prozent, im Kaiserreich lag sie unter 1 Prozent. Ursachen für den Niedergang: Ideologisierung der Schulen, Verlust kulturellen Ethos, zunehmende Migration. Vermittlung vereinfachter Inhalte anstelle anspruchsvoller Literatur. Kaiser fordert Maßnahmen wie Grenzschließung, Remigration und Bürokratieabbau. Pessimistische Aussichten für die Zukunft Europas aufgrund fehlender gemeinsamer Werte.

Das Thema der Sendung

In einem Interview bei «deutsch und deutlich» diskutieren Claudio Zanetti und Benjamin Kaiser den Zustand des deutschen Bildungssystems und gesellschaftliche Entwicklungen, die von einem kulturellen Zerfall zeugen.

Kaiser, Vater von fünf im Heimunterricht («freien Unterricht») erzogenen Kindern und Autor des Buches «Kulturmarxismus», kritisiert den Verfall der Bildungsstandards. Er verweist auf die deutlich höhere Analphabetenquote heute (ca. 12 Prozent funktionale Analphabeten) im Vergleich zum Kaiserreich (unter 1 Prozent), wo grundlegende Lese- und Schreibfähigkeiten das Ziel waren.

Die Gründe für den Niedergang sieht Kaiser in der Ideologisierung der Schulen (z. B. Gender-Themen, Multikulturalismus, Klima-Imperialismus), dem Verlust eines gemeinsamen kulturellen Ethos und der zunehmenden Migration, die den sozialen Frieden und den gemeinsamen Nenner im Klassenzimmer erschwere. Anstelle von anspruchsvoller Literatur (wie Goethe) würden vereinfachte Inhalte und ideologische Schwerpunkte vermittelt. Er beklagt einen allgemeinen Verlust des Leistungswillens und des Strebens nach Exzellenz in der westlichen Welt.

Als Lösungsansätze schlägt Kaiser eine grundlegende Kehrtwende vor: Grenzschliessung, Remigration, massiven Bürokratieabbau, die Förderung traditioneller Familienbilder (anstatt ideologischer Vielfalt) und eine Rücknahme der Energie- und Klimapolitik. Das Gespräch endet mit einer pessimistischen Note bezüglich der Zukunft Europas, da der notwendige gemeinsame gesellschaftliche Glaube und Wille zum Schönen und Guten verloren gegangen sei und der Staat immer stärker in eine schwächelnde, individualisierte Gesellschaft eingreifen müsse.