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Service public: Die schleichende Verstaatlichung der Schweiz

Service public: Die schleichende Verstaatlichung der Schweiz
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Einzelhändler fordern liberale Ladenöffnungszeiten und argumentieren für die Konsumentenfreiheit. In St. Gallen und im Ständerat setzen sich Gewerkschaften und Kirchen gegen die Ausweitung von Sonntagsverkäufen ein. Beispiele wie Flughäfen und Bahnhöfe zeigen, dass staatliche Unternehmen ohne Einschränkungen öffnen dürfen, während private Einzelhändler eingeschränkt sind. Der Begriff «Service public» führt zu unfairen Wettbewerbsvorteilen für staatliche Unternehmen. Es gibt Bedenken bezüglich der schleichenden Verstaatlichung und des Einflusses des Staates auf den Markt.

Dies gelesen: «Hände weg vom freien Sonntag.» (Quelle: unia.ch)
Das gedacht: Als Einzelhändler setzte ich mich immer für liberale Ladenöffnungszeiten ein. Ich habe nie verstanden, weshalb nicht die Konsumenten selbst entscheiden dürfen, wann und wo sie ihre Einkäufe tätigen.

Zudem kenne ich keinen Branchenkollegen, der seine Ladentüren ohne Aussicht auf Kundschaft offenhält. In der Stadt St.Gallen beispielsweise führten abnehmende Kundenfrequenzen bei vielen Anbietern zu einem Verzicht auf den Abendverkauf.