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Schweizer Forschungsinstitutionen setzen weiterhin auf das Horror-Klimaszenario

Schweizer Forschungsinstitutionen setzen weiterhin auf das Horror-Klimaszenario
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Das Weltklimaforschungsprogramm hat RCP8.5 als unplausibel zurückgezogen. Trotz dieser Rücknahme verwenden Institutionen in der Schweiz weiterhin RCP8.5 in ihren Szenarien. RCP8.5 war das pessimistischste der vier Klimaszenarien und sagte katastrophale Auswirkungen voraus. Einige Wissenschaftler hatten RCP8.5 bereits als unrealistisch eingestuft. Nationale Organisationen wie NCCS und Meteo Schweiz erklären die Fortsetzung der Nutzung mit projektbezogenen Aspekten und den schwerwiegenden Auswirkungen des Klimawandels. Kritische Einschätzung: Organisationen reagieren nicht adäquat auf die Rücknahme des Szenarios und zeigen mangelndes Verantwortungsbewusstsein.

Die Fakten: Das Weltklimaforschungsprogramm hat im April das sogenannte Hochemissions-Szenario RCP8.5 offiziell zurückgenommen. Auf diesem Szenario beruhten in den letzten Jahren unzählige Schreckensszenarien im Zusammenhang mit der Erderwärmung. Doch mehrere Institutionen in der Schweiz verwenden RCP8.5 weiterhin.

Warum das wichtig ist: RCP8.5 sei «unplausibel» geworden, haben Vertreter des Weltklimaforschungsprogramm den Rückzug begründet. In der Schweiz scheint diese Botschaft aber nicht überall angekommen zu sein. Darum wird den Bewohnern unseres Landes weiterhin mit dem Horrorszenario eingeheizt.

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