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Replik auf Lino Guzzella: Energie sichern statt Milliarden verbrennen

Von Gastautor
Replik auf Lino Guzzella: Energie sichern statt Milliarden verbrennen
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Die Schweiz ist stark von importiertem Öl und Gas abhängig, was Milliarden ins Ausland fließen lässt. Der Stromverbrauch bleibt stabil, während die Bevölkerung wächst, was Effizienz belegt. Elektrifizierung von Fahrzeugen und Heizungen bringt höheren Strombedarf, senkt aber den Gesamtenergieverbrauch. Schweizer Solaranlagen haben im Winterhalbjahr signifikant Strom produziert. Energieeffizienz und Speicherung durch Stauseen sind essenziell für die künftige Versorgung. Neue Atomkraftwerke sind teuer, benötigen Jahrzehnte bis zur Fertigstellung und sind nicht wirtschaftlich. Die Schweiz sollte in erneuerbare Energien, Effizienz, Speicher und Netze investieren, um ihre Energieversorgung zu verbessern.

Lino Guzzella hat recht: Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ist eine Grundlage unseres Wohlstands. Daraus aber abzuleiten, die Schweiz brauche neue AKW, greift zu kurz.
Unser grösstes Energieproblem liegt heute anderswo: Wir sind massiv von importiertem Öl und Gas abhängig. Dafür fliessen jedes Jahr Milliarden Franken ins Ausland – 2024 allein über 8 Milliarden. In der Energiekrise 2022 war es noch deutlich mehr. Dieses Geld sollten wir besser in unsere eigene Energieversorgung investieren.