Ganz knapp: →
76 Prozent der Schweizer Journalisten identifizieren sich 2024 als links oder grün. Journalistenredaktionen sind ideologisch homogen, was die Vielfalt der Meinungen gefährdet. Journalistenschulen setzen häufig auf Konformität statt auf Diversität. Die Rekrutierungskriterien fokussieren sich auf formale Qualifikationen und ignorieren politische Einstellungen. Diese Entwicklung wird als schädlich für die Qualität des Journalismus betrachtet.
76 Prozent der Schweizer Journalisten stuften sich 2024 in einer grossen ZHAW-Studie als links oder grün ein; in Deutschland ergeben Studien ein ähnliches Bild. Von «Diversity», dem Kampfbegriff des neuen woken Kulturkampfes, kann keine Rede sein: Redaktionen sind allzu einseitig und allzu homogen aufgestellt. Dazu tragen nicht zuletzt die Journalistenschulen bei, die doch angeblich die Qualität des Journalismus verbessern sollen. Sie setzen zwar handwerkliche Standards (manchmal auch bloss Marotten), gefährden aber mit ihrem Konformismus die Vielfalt der Meinungen.
