Ganz knapp: →
SVP ist Wahlsiegerin im Parlament und bleibt stabil mit zwei Regierungsräten. SP gewinnt an Stimmanteilen; Grüne verlieren deutlich. FDP verliert leicht, was auf Kritik an ihrer Politik hinweist. Die Wahlergebnisse deuten auf das Ende der links-grünen Experimente in Bern hin. Für die SVP steht nun die Herausforderung an, bürgerliche Politik effizient umzusetzen.
Die Fakten: Noch sind nicht alle Stimmen in der Stadt und der Agglomeration Bern ausgewertet. Aber bereits jetzt ist klar: Bern wählt rechts. Die SVP ist die Wahlsiegerin im Parlament. Bei der Regierungsratswahl bleibt es bei vier Sitzen für die Bürgerlichen und drei für Links-grün. Vom Rechtsrutsch nicht profitieren kann die FDP.
Warum das wichtig ist: Eineinhalb Jahre vor den eidgenössischen Wahlen sind die kantonalen Wahlen in Bern ein Indikator für die momentane Stimmungslage.
Die Details bei den Grossratswahlen:
- Gemäss Hochrechnungen legen die SVP und die EDU deutlich zu.
- Die SP gewinnt – allerdings weniger, als die Grünen verlieren.
- Die FDP verliert leicht an Stimmanteilen.
- Die Mitte, die Grünliberalen und die EVP verlieren klar.
Die Details bei den Regierungsratswahlen:
- Die SVP verpasst es knapp, einen Sitz auf Kosten der SP zu gewinnen. Sie stellt weiterhin zwei von sieben Regierungsräten.
- Die FDP und die Mitte sichern ihre Sitze mit den bisherigen Philippe Müller (FDP) und Astrid Bärtschi (Mitte).
- Die SP behält einen Sitz mit der bisherigen Evi Allemann und bringt Reto Müller neu in die Regierung.
- Die Grünen halten ihren Sitz mit Aline Trede (neu).
