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Péter Magyar kündigt die vorübergehende Aussetzung von Nachrichtensendungen in öffentlichen Medien an, um "Propaganda" zu verhindern. Er vergleicht die aktuelle Medienlandschaft mit der von Nazi-Propagandaminister Goebbels. Die Maßnahmen werden als Angriff auf die Pressefreiheit und als Zensur gewertet. Magyar fordert den Rücktritt des Staatspräsidenten und plant möglicherweise verfassungsrechtliche Änderungen zu dessen Nachteil. Trotz autokratischer Tendenzen während Viktor Orbans Regierungszeit hat dieser nach seiner Wahlniederlage fair agiert, was ein Unterschied zu Magyar darstellt.
Das ist passiert: Der Sieger der Parlamentswahlen in Ungarn, Péter Magyar, hat bekannt gegeben, dass er die Ausstrahlung von Nachrichtensendungen in den öffentlichen Medien vorübergehend aussetzen wird, sobald es als neuer Ministerpräsident eingesetzt ist. Denn die Medien dürften keine «Propaganda» mehr ausstrahlen: «Jeder Ungar verdient öffentliche Medien, die die Wahrheit verbreiten.» Weiter sagte Magyar, selbst Nazi-Propagandaminister Goebbels oder ein nordkoreanischer Diktotor hätten sich die Finger geleckt nach dem, was beim staatlichen ungarischen Fernsehen M1 seit der Machtübernahme von Viktor Orban im Jahr 2010 gelaufen sei (siehe hier und hier).
