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Peter G. Kirchschläger, staatlich finanzierter Asyl-Aktivist

Peter G. Kirchschläger, staatlich finanzierter Asyl-Aktivist
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Peter Kirchschläger fordert ein universelles Asylrecht für Europa. Der Artikel enthält keine Referenzen zur katholischen Lehre oder zur Bibel. Kirchschläger unterscheidet nicht zwischen dem Recht auf Asyl und den Gründen für Asyl. Seine Argumentation ignoriert die Verantwortung der Menschen für ihre Lebensumstände. Es wird nicht erwartet, dass die Universität Luzern gegen seine Ansichten vorgeht. Die Anzahl der Ärmsten weltweit hat sich verringert dank Kapitalismus und Freihandel, was Kirchschläger nicht berücksichtigt.

Das ist passiert: Der aus Wien stammende und an der Universität Luzern lehrende Theologe Peter Kirchschläger fordert in einem Artikel ein universelles Recht auf Asyl. Europa habe «genug Platz», alle Menschen aufzunehmen, welche hierherkommen.

Der Löli-Faktor: Auch Theologen sollen sich zu aktuellen Themen äussern dürfen – wenn sie allerdings sowohl theologisch als auch politisch weit hinter der tatsächlichen Debatte hinterherhinken, ist ihr Beitrag blosser Aktivismus. Kirchschlägers Artikel enthält nicht eine einzige Referenz zur katholischen Lehre, Tradition und schon gar nicht zu Christus, der Bibel oder dem Glauben ganz generell. Er unterscheidet trotz Anspruch, etwas mit der «Wirklichkeit» zu tun zu haben, nicht zwischen dem (garantierten) Recht, Asyl zu beantragen, und dem Wunsch, tatsächlich Asyl zu bekommen. Entsprechend gibt es für ihn nicht legitime Asylgründe (individuelle politische Verfolgung) und nicht gerechtfertigte Faktoren für die Flucht (zum Beispiel fehlende wirtschaftliche Perspektiven). In Europa wohnten 448 Millionen Menschen und die 981’319 Asylsuchenden seien nur 0,2 Prozent der Bevölkerung – und die hätten natürlich alle Platz. Kirchschläger entwickelt – es überrascht nicht – eine ethische Methode (natürlich ohne jede Referenz zur katholischen Soziallehre, die er erforschen müsste), welche Grenzen grundsätzlich ablehnt. Dass es dann viel mehr – tendenziell 826 Millionen – Asylbewerber wären, kommt dem Theologen nicht in den Sinn. Theologie ist «Reflexion auf gelebten Glauben» (Karl Rahner SJ). Kirchschläger fehlt es vermutlich an beidem.

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