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Patrick Fischer und die Angst vor den wirklich wichtigen Fragen

Patrick Fischer und die Angst vor den wirklich wichtigen Fragen
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Die Diskussion über Patrick Fischers gefälschtes Covid-Zertifikat überschatzt wichtigere Themen wie die Coronapolitik. Es gibt kaum Beweise, dass die Impfung wirklich Schutz bot, was die Relevanz von Fischers Dokumenten in Frage stellt. Juristisch hat Fischer eine Strafe erhalten, moralisch bleibt die Verurteilung in Frage. Die Medien nehmen eine einseitige Stellung ein und versäumen es, die staatlichen Maßnahmen während der Pandemie kritisch zu hinterfragen. Die tiefenpsychologischen und sozialen Folgen der Coronamaßnahmen werden in der öffentlichen Diskussion ignoriert.

Die Fakten: Im Zug des Falls um Eishockey-Trainer Patrick Fischer wimmelt unser Land urplötzlich nur so von Experten rund um journalistische Ethik und Fachleuten zu Urteilen der Moral. Die wesentlichen Fragen werden weiterhin nicht gestellt.
Warum das wichtig ist: Die Schweiz diskutiert seit Tagen erbittert darüber, wie man mit einem prominenten Sportler umgehen soll, der das Gesetz gebrochen hat. Es ist eine Scheindebatte, die mit sehr viel mehr Eifer betrieben wird als die überfällige Aufarbeitung der Coronazeit, die nicht einmal in Angriff genommen wird.

Man sollte sich nicht fragen, was Patrick Fischer getan hat und welche Konsequenzen es haben sollte. Man sollte sich fragen, warum eine prominente Person überhaupt zu einem solchen Schritt greift und was der besagte Schritt wirklich bedeutet hat.

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