Ganz knapp: →
Johan Norberg analysiert Viktor Orbáns Politik und kritisiert die mangelnde Freiheitlichkeit seiner Wirtschaftspolitik. Orbán hat die Rechtsstaatlichkeit nicht gestärkt und die Kontrolle über Medien und NGOs übernommen. Norberg weist auf die Benachteiligung unabhängiger Unternehmer und die Bevorzugung regierungsnaher Akteure hin. Der Beitrag bleibt jedoch zu ungenau in der Darstellung, dass ähnliche Praktiken auch in anderen europäischen Ländern vorkommen.
Die Fakten: Der renommierte Autor Johan Norberg hat in einer Analyse für das wirtschaftsliberale «Cato Institute» die Politik Viktor Orbans kritisiert. Die Studie erschien knapp zwei Wochen vor den ungarischen Parlamentswahlen, die morgen Sonntag stattfinden.
Warum das wichtig ist: Im rechtskonservativen und EU-kritischen Spektrum sympathisieren viele mit dem ungarischen Regierungschef. Kaum beachtet wird jedoch, dass seine Wirtschaftspolitik wenig freiheitlich und marktwirtschaftlich ist.
