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Ökonom Mark Schelker warnt vor kleinem Nutzen und grossen Risiken der EU-Rahmenverträge

Ökonom Mark Schelker warnt vor kleinem Nutzen und grossen Risiken der EU-Rahmenverträge
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Rahmenverträge mit der EU: geringer wirtschaftlicher Nutzen, hohes institutionelles Risiko. Studien zeigen, Nutzen der Bilateralen I als marginal, GDP-Einfluss bis 2045 bei ca. 4,9% geringer. Personenfreizügigkeit ist zentral; Wegfall der Bilateralen I könnte 20.000 Zuwanderer jährlich reduzieren. Institutionelles Risiko: Dynamische Rechtsübernahme schränkt die Schweizer Regulierungsautonomie stark ein. Alternativen: Einseitige Anerkennung von Vorschriften, Liberalisierung des Schweizer Rechts und Modernisierung des Freihandelsabkommens angestrebt. Fazit: Annahme der Verträge könnte langfristig die Schweizer Erfolgsfaktoren gefährden.

Die Fakten: Die Rahmenverträge mit der EU haben einen kleinen wirtschaftlichen Nutzen, aber ein grosses institutionelles Risiko. Das sagte der Fribourger Wirtschaftsprofessor Mark Schelker am Kongress der Kompass-Initiative. Ausserdem gebe es Alternativen zu den Verträgen. 

Warum das wichtig ist: Alles ist ein Trade-Off. Schelker hält die Konsequenzen einer Ablehnung der EU-Rahmenverträge allerdings für deutlich weniger gravierend als diejenigen einer Annahme.