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In der Schweiz wurden 2025 lediglich 78.200 Lebendgeburten verzeichnet, was eine Geburtenrate von 1,28 Kindern pro Frau ergibt. 12.301 Abtreibungen im Jahr 2025 sind der zweithöchste Wert seit 2024. Zur Erhaltung der Bevölkerung wären 2,1 Geburten pro Frau notwendig. Eine niedrige Geburtenrate führt zu einer alternden Gesellschaft und verstärkt Probleme wie Fachkräftemangel und Finanzierung der Altersvorsorge. Der "Marsch fürs Läbe" fordert Maßnahmen zur Unterstützung werdender Eltern, um ungeplante Schwangerschaften zu vermeiden. Debatten über Abtreibungen gelten in der Schweiz oft als tabu, trotz der anstehenden finanziellen Erleichterungen für solche Eingriffe.
Die Fakten: Letztes Jahr verzeichnete die Schweiz 12’301 Schwangerschaftsabbrüche – nach 2024 der zweithöchste Wert. Würden alle diese Kinder ausgetragen statt abgetrieben, läge die durchschnittliche Geburtenrate pro Frau deutlich höher.
Warum das wichtig ist: Frauen in der Schweiz bekommen im Schnitt nur noch 1,28 Kinder. Eine so tiefe Reproduktionsrate stellt die Gesellschaft langfristig vor Probleme, etwa punkto dem Angebot an Fachkräften oder der Finanzierung der Altersvorsorge. Darum hat die Schweiz eigentlich jedes Interesse daran, dass Kinder nicht abgetrieben werden, sondern zur Welt kommen.
Das Zitat: «Alle 43 Minuten stirbt in der Schweiz ein Kind durch Abtreibung.» (Medienmitteilung des «Marsch fürs Läbe», siehe hier)
