Zum Inhalt springen

Oerlikon forever. Was ich am Sechseläuten auch noch lernte.

Oerlikon forever. Was ich am Sechseläuten auch noch lernte.
00:00 / 00:00
🔊

Ganz knapp: →

Oerlikon war einst ein industrielles Zentrum mit bedeutenden Firmen wie MFO und Oerlikon-Bührle. Die Zunft St. Niklaus wurde 1933 gegründet und entwickelte sich trotz politischer Herausforderungen. Die Region erlebte zwischen 1850 und 1914 eine Welle von Innovation und wirtschaftlichem Wachstum. Der Bahnhof von 1855 war ein Wendepunkt, der Oerlikon zur Industriemetropole machte. Peter Emil Huber-Werdmüller war ein herausragender Unternehmer, der bedeutende Firmen gründete und die Industrie in der Schweiz prägte.

Die Fakten: Oerlikon war einst ein industrielles Powerhouse. Heute spricht man hier woke und isst vegan.
Warum das wichtig ist: Im 19. Jahrhundert wuchs die Schweiz wie heute China oder Texas. Wo sind die Unternehmer geblieben?

 

 

 

 

Dieses Jahr verbrachte ich das Sechseläuten als Ehrengast bei der Zunft St. Niklaus – was eine ganz famose Erfahrung war, zum einen, weil das Sechseläuten immer famos ist, da vielleicht das beste Fest in der Schweiz, zum andern, weil diese Zunft mich mit einer Art von Gastfreundschaft empfing, wie man sie nie mehr vergisst: herzlich, kommunikativ, mit Augenzwinkern und Witz. Danke!
Darum geht es hier aber nicht. Vielmehr bewegte mich diese Zunft dazu, wieder einmal über Oerlikon nachzudenken, dem Quartier, das zusammen mit Affoltern und Seebach das Einzugsgebiet dieser Zunft bildet.