Ganz knapp: →
Die Einwanderung von 100'000 Menschen jährlich in die Schweiz ist politisch steuerbar und nicht zufällig. Die Geburtenrate von Schweizern liegt bei 1,2 Kindern pro Frau, weit unter dem benötigten Niveau von 2,1 für Demografischerhalt. Immer mehr Menschen haben Haustiere, während die Geburtenzahlen sinken, was zu einer "Hündli statt Chindli"-Mentalität führt. Der demografische Wandel führt zu einer Alterspyramide, die zunehmend ältere Menschen begünstigt und Herausforderungen für das Sozialsystem verursacht. Eine Lösung des Demografieproblems in der Schweiz erfordert mehr aktive und kinderliebende Bürger wie Sonja.
Wenn jedes Jahr 100'000 Menschen zusätzlich in die Schweiz einwandern, dann ist das kein Naturereignis. Sondern eine Zahl, die von der Politik beeinflusst werden kann – wenn sie es will. Darüber stimmen wir demnächst ab. Wenn aber jedes Jahr nur noch 54'000 Schweizer Kinder geboren werden, dann ist das ebenfalls kein Naturereignis, das über uns hereinbricht. Sondern ein selbst gewähltes Schicksal. Das nicht mit einer Volksabstimmung geändert werden kann. Sondern nur durch individuelle Entscheidungen einzelner Menschen. Darum hier jetzt eine Ode auf meine Nachbarin – nennen wir sie – Sonja.
