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Nur jeder zehnte Zuwanderer arbeitet laut Studie in einem Mangelberuf

Nur jeder zehnte Zuwanderer arbeitet laut Studie in einem Mangelberuf
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Jährlich kommen über 200.000 Menschen in die Schweiz, weniger als 10% arbeiten in Mangelberufen. Ein großer Teil der Zuwanderung dient nicht der Erwerbsarbeit, nur 33-44% der Einwanderer sind tatsächlich wegen Arbeit eingewandert. Die häufigsten Berufe unter Zuwanderern sind Softwareentwickler, Reinigungskräfte und Kellner, die nicht zu den Mangelberufen zählen. Nur etwa 19,8% der eingewanderten Erwerbstätigen arbeiten in anerkannten Mangelberufen, was den Fachkräftemangel nicht löst.

Die Fakten: Insgesamt kommen jedes Jahr mehr als 200’000 Menschen in die Schweiz. Davon arbeitet nur jeder Zehnte in einem Beruf mit Fachkräftemangel. Deshalb ist der Fachkräftemangel trotz Personenfreizügigkeit nicht verschwunden. Der grösste Teil der Einwanderung dient gar nicht der Besetzung von Mangelberufen.
Warum es wichtig ist: Die Debatte über Zuwanderung dreht sich oft um Fachkräftemangel. Eine Analyse auf Basis von Daten des Bundes und kantonaler Stellen kommt jedoch zu einem anderen Schluss: 
Die wichtigsten Zahlen:

  • Zwischen 2022 und 2025 wanderten jährlich durchschnittlich rund 170’000 Personen in die ständige ausländische Wohnbevölkerung ein. 
  • Hinzu kommen die Schutzsuchenden mit Schutzstatus S aus der Ukraine und Asylbewerber. Damit steigt die jährliche Brutto-Zuwanderung im Untersuchungszeitraum auf 215’000 bis 224’000 Personen. 
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