Ganz knapp: →
Im Jahr 2026 ist die weltweit verbrannte Fläche auf den tiefsten Stand seit 2012 gesunken. Auch die CO₂-Emissionen aus Bränden sind 2026 die niedrigsten seit 2003. Langfristiger Abnahmetrend: Seit dem 20. Jahrhundert hat sich die verbrannte Fläche halbiert. Faktoren für den Rückgang: Ausweitung der Landwirtschaft, Fragmentierung von Landschaften, steigende Wirtschaftsinteressen, Rückgang traditioneller Brandpraktiken und Fortschritte in der Brandbekämpfung. Medienberichterstattung verzerrt die Realität, indem sie einseitig über Brandereignisse berichtet und die positive Entwicklung ignoriert.
Die Fakten: Die verbrannte Fläche ist 2026 weltweit erwiesenermasen so gering wie nie in den letzten Jahren. Da es einen langjährigen Trend zu immer weniger Bränden gibt, handelt es sich um einen neuen Rekord, was die Eindämmung von Feuern angeht.
Warum das wichtig ist: Feuer in Frankreich, Feuer in Spanien, Feuer in Kanada: Wenn man in den letzten Wochen die Medien verfolgt hat, ist man im Glauben, die Welt stehe wegen des Klimawandels in Flammen. Richtig ist das Gegenteil. Darüber wird aber kaum berichtet.
Das Zitat: «Auf dem Weg zur ruhigsten globalen Feuersaison seit hundert Jahren» (Die aktuelle Brandsituation gemäss Björn Lomborg, dänischer Statistiker, siehe hier)
