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Neue Falschaussage von Jürg Grossen zu Solarstrom

Neue Falschaussage von Jürg Grossen zu Solarstrom
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Jürg Grossen behauptete, sein Gebäude könne im Januar zu 94 Prozent mit Solarstrom versorgt werden. Die Aussage ist irreführend, da das Gebäude überdies Strom aus dem Netz beziehen muss. Die Solaranlage kann an trüben Tagen und während der Nacht nicht genügend Strom liefern. Grossen hat keinen konkreten Wert zum Netzbezug angegeben, was die tatsächliche Abhängigkeit unklar lässt. Er hat in der Vergangenheit mehrfach falsche oder irreführende Informationen über Solarenergien verbreitet.

Die Fakten: Der Berner Nationalrat Jürg Grossen, Präsident der Grünliberalen Partei, hat diese Woche anlässlich der Atomdebatte im Parlament behauptet, das Gebäude seiner Firma im Frutigen könne im Januar mit 94 Prozent Solarstrom betrieben werden. Die Aussage ist falsch.

Warum das wichtig ist: Wegen der langen Nächte und der vielen trüben Tage tragen Solaranlagen im Winter während der meisten Zeiten sehr wenig zur Stromversorgung bei. Diese Schwäche während der dunklen Jahreszeit ist der grosse Nachteil von Solarstrom. Aus diesem Grund müssen während sogenannter Dunkelflauten Backup-Kraftwerke bereitstehen, um die Versorgungslücken zu füllen. Jürg Grossen, der auch Präsident des Branchenverbands Swissolar ist, hat nun aber zu einem Trick gegriffen, um dieses Problem der Solarenergie schönzureden.

Das Zitat: «Wir haben beispielsweise unser Gebäude in Frutigen mit immerhin 50 Arbeitsplätzen und vier Wohnungen und einer Spenglerei im Januar mit 94 Prozent Solarstrom betreiben können. Im Januar!» (Aussage von Jürg Grossen im Parlament, die er selber über X verbreitet hat, siehe hier)

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