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Namhaftes Uran-Vorkommen im Napf-Gebiet entdeckt

Namhaftes Uran-Vorkommen im Napf-Gebiet entdeckt
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Entdeckung beträchtlicher Uranvorkommen im Napfgebiet zwischen Bern und Luzern. Geschätzte Förderreserven: 18'120 Tonnen Uranoxid, ausreichend für langfristige Energieversorgung. Bund und Kantone prüfen mögliche Nutzung; interdepartementale Arbeitsgruppe eingesetzt. Politische Reaktionen: Befürwortung der wirtschaftlichen Chancen vs. Bedenken bezüglich Umwelt- und Gesundheitsrisiken. Ziel: Energieautarkie zur Reduzierung ausländischer Abhängigkeiten.

Die Fakten: Gemäss einer Studie der ETH Lausanne, welche heute im Fachmagazin «Journal of Nuclear Materials» erscheint, gibt es im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Bern und Luzern beträchtliche Reserven an Uran. Die Vorräte sind vermutlich so gross, dass Schweizer Kernkraftwerke damit während vieler Jahrzehnte versorgt werden könnten. 

Warum das wichtig ist: Atomgegner bemängeln oft, dass sich die Schweiz mit neuen AKW abhängig von Energielieferungen aus dem Ausland mache. Mit den neuen Vorkommen hätte das Land die Chance, wirklich energieautark zu werden. Bereits hat der Bund eine Arbeitsgruppe mit der möglichen Nutzung des Uran-Vorkommens im Napf-Gebiet beauftragt.

Das Zitat: «Uran in der Schweiz – das ist ein Gamechanger!» (Bundesrat Albert Rösti, SVP, Energieminister)

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