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Michele Salvi: «Der Bund gibt zu viel Geld aus»

Michele Salvi: «Der Bund gibt zu viel Geld aus»
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Schweizer haben zwischen 2010 und 2023 aufgrund eines Konstruktionsfehlers im Steuersystem 20 Milliarden Franken zu viel Steuern gezahlt. Die "warme Progression" führt dazu, dass die Steuerbelastung schneller steigt als die Löhne. Der Mittelstand ist besonders betroffen; Familien mit einem Einkommen von 100'000 Franken sehen sich einer Steuererhöhung von 24,6% gegenüber. Die Ausgaben des Staates sollen bis 2029 um 18% steigen, während das Wirtschaftswachstum weitaus langsamer ist. Michele Salvi fordert die Verabschiedung des Entlastungspakets ohne Abstriche und eine Diskussion über die Finanzierung der Altersvorsorge sowie Einsparungen bei den Bundesfinanzen.

Der Vizedirektor von Avenir Suisse über die 20 Milliarden Franken, die wir zu viel Steuern bezahlt haben – und wie das korrigiert werden müsste. Der Staat gibt immer mehr Geld aus, vor allem für den Sozialstaat. Weshalb die Bürgerlichen sich zusammenraufen müssen, um das Wachstum des Staates in den Griff zu bekommen. 

Wegen eines Konstruktionsfehlers im Steuersystem haben die Schweizer zwischen 2010 und 2023 insgesamt 20 Milliarden Franken zu viel Steuern bezahlt. Der Grund ist die «warme Progression»: Höhere Löhne haben dazu geführt, dass die Steuersätze angestiegen sind – ohne dass höhere Steuern demokratisch beschlossen worden wären. Andere Länder wie Dänemark oder Schweden gleichen diesen Fehler seit Jahren aus.