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Mehr ethnische Vielfalt, weniger Vertrauen

Mehr ethnische Vielfalt, weniger Vertrauen
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Robert Putnam führte eine Studie durch, die zeigte, dass ethnische Diversität das Vertrauen und Engagement in Gesellschaften senkt. In stärker diversen Gemeinden sanken Wahlbeteiligung, Ehrenamtsbereitschaft und Kooperation. Putnam beschrieb das Verhalten der Menschen als "hunkering down", was bedeutet, dass sie sich zurückziehen. Ergebnisse der Studie wurden lange zurückgehalten, um mögliche politische Konflikte zu vermeiden. Trotz negativer kurzfristiger Effekte sieht Putnam auch langfristige Vorteile von Diversität. Die Ergebnisse werden in der öffentlichen Debatte oft nicht angemessen berücksichtigt.

Die Fakten: Eine umfangreiche Studie eines angesehenen Harvard-Forschers zeigte vor mehr als zwanzig Jahren, dass ethnische Durchmischung das gegenseitige Vertrauen in einer Gesellschaft schwächt. Es dauerte sechs Jahre, bis die Untersuchung veröffentlicht wurde.  

Warum es wichtig ist: Die Nachteile von «ethnic diversity» werden politisch oft ausgeblendet. Darum auch eine Studie, die diese empirisch nachweist. Für das linke Establishment darf nicht sein, was nicht in die Ideologie passt.

 

Der Kontext: Robert Putnam, mehrfach ausgezeichneter Professor an der Universität Harvard, analysierte Anfang der 2000er Jahre mit rund 30.000 Interviews das soziale Leben in 41 US-Gemeinden. Die Ergebnisse veröffentlichte er erst sechs Jahre später in Scandinavian Political Studies. Die New York Times berichtete kurz darüber. Danach verschwand die Studie weitgehend aus der Wissenschaft.

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