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Wahrscheinlichkeitsangabe von Fachleuten: 25 bis 33 Prozent für ein starkes El-Niño-Ereignis in diesem Jahr. El Niño verursacht globale Temperaturrekorde, beeinflusst Wettermuster und führt in verschiedenen Regionen zu Extremwetterlagen. In den Medien wird über einen "Super-El-Niño" spekuliert, während die Relevanz des Klimawandels in der öffentlichen Wahrnehmung nachlässt. Journalisten sehen im bevorstehenden El Niño eine Möglichkeit, das Klimathema wieder stärker in die politische Diskussion einzubringen.
Die Fakten: Gemäss Fachleuten besteht dieses Jahr eine gewisse Wahrscheinlichkeit für ein starkes El-Niño-Ereignis. Weil dieses Klimaphänomen im Pazifik in der Regel mit hohen globalen Temperaturen einhergeht, überschlagen sich die Medien bei der Ankündigung eines «Super-El-Niños».
Warum das wichtig ist: Es scheint, als könnten die Journalisten kaum den «Super-El-Niño» erwarten, geschweige denn die damit verbundenen möglichen Temperaturrekorde. Sie hoffen, dass das Klimathema so wieder auf die politische Agenda zurückkehrt.
Das Zitat: «Der stärkste El Niño seit einem Jahrhundert?» (Washington Post, siehe hier)
